Einladung zum Zielfoto-2025-Workshop am 28.01.2012
Der Kirchengemeinderat lädt alle interessierten Gemeindemitglieder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ev. Kirchengemeinde Wiesloch ein
Am Samstag, 28. Januar 2012 wollen wir unser Zielfoto 2025 konkretisieren.
Das wollen wir in einem Workshop mit den Ältesten und möglichst vielen interessierten Gemeindegliedern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unter der Moderation von Frau Pfarrerin Gabriele Hofmann, Gemeinde- und Organisationsberaterin in Pforzheim-Hohenwart, von 9.00 bis 14.00 im Gemeindehaus Friedrichstraße 5 tun.
Der Kirchengemeinde stehen große Umwälzungen bevor: Christus- und Johannesgemeinde sollen immer mehr zusammenwachsen, die Hauptamtlichen sollen ohne Rücksicht auf die bisherigen Pfarreigrenzen als Team in der ganzen Wieslocher Kernstadt arbeiten. Das Zusammenspiel von Kernstadtgemeinden und Paulusgemeinde innerhalb unserer Kirchengemeinde muss geklärt werden. Alte Gebäude werden aufgegeben und ein neues, gemeinsames Gemeindehaus für die Kernstadt soll entstehen. Dabei ist es wichtig, alles an dem Auftrag unserer Kirchengemeinde auszurichten. Das vom Kirchengemeinderat am 28.2.1010 verabschiedete Zielfoto 2025 beschreibt die Zielvorstellung der inhaltlichen Arbeit der Kirchengemeinde Wiesloch für das Jahr 2025.
Wie wollen wir das konkret erreichen? Was muss dafür getan werden? Wer soll das umsetzen? Das sind die Fragen, die wir beantworten wollen. Dazu werden wir zu den einzelnen Schwerpunkten Arbeitsgruppen bilden, deren Ergebnisse dann zu Arbeitsanleitungen und konkreter Umsetzung führen sollen.
Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und freuen uns auf Sie!
Anmeldungen erbitten wir bis zum 21.1.2012 schriftlich, per Mail an gemeindebuero.wiesloch@kbz.ekiba.de oder per Fax (06222 50464) an das Gemeindebüro.
Näheres über den Zukunftsprozess in der ev. Kirchengemeinde Wiesloch und das Zielfoto 2025 erfahren Sie unter www.ekiwiesloch.de/html/body_zukunftsprozess.html.
Für den Kirchengemeinderat
Burkhard Wulf
Gottesdienste zu Weihnachten und Silvester
In der Christusgemeinde finden in diesem Jahr noch folgende Gottesdienste statt:
| 24.12. | 15.00 | Familiengottesdienst mit Krippenspiel im Gemeindezentrum West | Pfr.in Kruse |
| 16.30 | Familiengottesdienst mit Krippenspiel in Frauenweiler | Pfr. Dr.Boch | |
| 17.00 | Christvesper im Gemeindezentrum West | Pfr.in Kruse | |
| 25.12. | 10.00 | Gottesdienst im Gemeindezentrum West | Pfr.in Schneider-Riede |
| 31.12. | 18.00 | Ökumenischer Jahresschlussgottesdienst im Gemeindezentrum West | Pfr.in Kruse, Gemeindereferentin Maier-Ortseifen |
Pfarrerin Kruse, Ältestenkreis und Mitarbeiter der Christusgemeinde wünschen der Gemeinde ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.
Brot für die Welt Projekt 2011
Auch in diesem Jahr schmückt in der Adventszeit ein Bild, welches von Raphael Zimprich, einem Jugendlichen aus der Christusgemeinde, gemalt wurde, den Gottesdienstraum unseres Gemeindezentrums.
Raphaels Bild Peruanischer Kartoffelbauern dient zusammen mit einem Korb, in den pro tausend Euro Spende für das Brot für die Welt-Projekt eine besondere Kartoffel gelegt wird, als Spendenbarometer.
Raphael wurde 2010 in unserer Gemeinde konfirmiert und malte nun schon zum dritten Mal für die Christusgemeinde. Vielen Dank, Raphael!
Nähere Informationen über das diesjährige Brot für die Welt-Projekt der Christusgemeinde können auch in der Monatsinfo 12/2011 nachgelesen werden.
Die Spendenaktion dauert noch bis zum 6.Jan.2012. Spendenkonto: Sparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 20, Konto-Nr. 50 006 271, Zahlungsempfänger: Evang. Kirchengemeinde Wiesloch, Verwendungszweck: Brot für die Welt.
Claudia Schira
Konfirmanden 2011/2012
Am 12.11.2011 traf sich die diesjährige Konfirmandengruppe der Christusgemeinde zu ihrem dritten Samstagstreff mit den Konfirmanden der Johannesgemeinde, den beiden Pfarrerinnen Kruse und Schneider-Riede und dem großen Team um die Gemeindediakoninnen Schneider-Winterstein und Reick.
Seit den Sommerferien findet der Konfirmandenunterricht der beiden Wieslocher Kernstadtgemeinden, zu denen seit dem 1.6.2011 auch die Konfirmanden aus Frauenweiler gehören, statt. Einmal im Monat, samstags zwischen 9.00 und 13.30 Uhr, trifft man sich, um sich mit Themen, die den Glauben und den Alltag der Jugendlichen mitenander in Verbindung bringen, auseinanderzusetzen.
Ein Grund für die Umstellung des bisherigen “Mittwochmodells” auf das nunmehr praktizierte “Samstagsmodell” war, dass die ehrenamtlichen Konfi-Teamer beider Gemeinden wochentags immer weniger Zeit für außerschulische Betätigungsfelder haben. Auf dem Weg zu immer engerer Zusammenarbeit zwischen Christus- und Johannesgemeinde ist dieses Konfirmandenprojekt, das bisher sehr erfolgreich in seiner Testphase läuft, ein wichtiger Schritt.
Die weiteren Termine sind:
| 10.12.2011 | Samstagstreff |
| 21.01.2012 | Samstagstreff |
| 11.02.2012 | Samstagstreff |
| 17.03.2012 | Samstagstreff |
| 23.03.-25.03.2012 | Konfirmandenwochenende |
| Mi, 18.04.2012 | Konfirmandenunterricht KU Mittwoch nachmittags! |
| 21.04.2012 | Samstagstreff |
| 22.04.2012 | Konfirmandengesprächsgottesdienst |
| Mi, 25.04.2012 | KU Mittwoch nachmittags! |
| Mi, 02.05.2012 | KU Mittwoch nachmittags! |
Die Konfirmationen im Gemeindezentrum der Christusgemeinde (Wiesloch-West und Frauenweiler) und in der Stadtkirche werden dann am 29.04. 2012 und 06.05.2012 gleichzeitig stattfinden.
In der Christusgemeinde werden sich folgende Jugendliche konfirmieren lassen:
Nils Ansmann, Nadine Boch, Katja Bormann, Benedikt Fürstenberger, Larissa Euchner, Josefine Golf, Dennis Heck, Marco Herzberg, Niklas Hiel, Tim Hinner, Timo Kahlig, Oliver Kotov, Benedikt Krauter, Daniel Leib, Michael Merz, Theresia Müller, Jonathan Müller, Markus Reich, Samuel Reich, Carina Schäfer, Jan Schneider, Felix Stadter, Celine Steidel, Phillip Wiedemann, Nadja Willinger und Julia Woerner.
Claudia Schira
Der Strukturausschuss berichtet / Gemeindeversammlung der ev. Kirchengemeinde Wiesloch
Fast zwei Jahre lang befindet sich unsere Kirchengemeinde nun in einem Prozess der Haushaltsstruktursicherung. Kein Wunder also, dass sich am 7. November viele Gemeindeglieder einfanden, um den Bericht des Strukturausschusses entgegenzunehmen.

Dr. H. Feurer, Pfr.in S. Alisch, Pfr.in S. Schneider-Riede, Pfr.in G. Kruse, B. Wulf (Bild: A. Wolf)
Burkhard Wulf, Vorsitzender des Kirchengemeinderates, begrüßte die gemeinsam tagenden Gemeindeversammlungen von Christus-, Johannes-und Paulusgemeinde. Den Anwesenden rief er in Erinnerung, dass das Handeln der Kirchengemeinde nachhaltig sein müsse, um sie auf das Jahr 2025 auszurichten. Wie das aussehen könnte, wurde dann im Bericht des Strukturausschusses deutlich:
Der finanzielle Rahmen
Freiwillig hatte sich der Kirchengemeinderat der Haushaltsstruktursicherung unterworfen und sich selbst eine Investitionssperre auferlegt. Der vorausschauende Schritt wurde von der Wirklichkeit schnell eingeholt: bereits unter dem laufenden Haushaltsplan wäre der Gemeinde ohnehin nichts anderes mehr übrig geblieben. Denn die Ausgaben sind höher als die Einnahmen, sodass die kirchlichen Aufgaben nur noch durch Entnahmen aus den Rücklagen erfüllt werden können. So schloss das Jahr 2010 noch mit einem leichten Überschuss ab, doch nur, weil die Investitionssperre griff und weil die Pflichtrücklagen zur Gebäudeunterhaltung nicht gebildet werden konnten.
Für den nächsten Doppelhaushalt ist bereits ein Jahresverlust von über 20.000 Euro eingeplant. Der Grund ist die allgemeine Teuerung, mit der die Einnahmen nicht mehr Schritt halten. Der Fehlbetrag steigt bis zum Jahr 2025 kontinuierlich an:
Der Strukturausschuss hat sich mit der Frage beschäftigt, wodurch die hohen Kosten verursacht werden:
Seine Empfehlung ist es, nicht an der inhaltlichen Arbeit zu sparen (Personal- und Sachkosten), sondern an den Gebäuden. Denn in der Wieslocher Kernstadt gibt es auf engem Raum drei Gemeindehäuser, die die evangelische Kirchengemeinde Wiesloch nicht mehr unterhalten kann.
Der inhaltliche Rahmen
Zugleich steht dieses Nebeneinander auch inhaltlich im Widerspruch zu dem, was der Kirchengemeinderat als Zielfoto für das Jahr 2025 beschlossen hat (der Text ist im Internet abrufbar: www.ekiwiesloch.de). Demnach sollen die willkürlichen Gemeindegrenzen vor allem zwischen Christus- und Johannesgemeinde entlang der Schlossstraße ihre Bedeutung verlieren. Auf Zukunft hin sind wir nur zusammen in der Lage, die kirchlichen Aufgaben in Wiesloch zu erfüllen. Dass wir gemeinsam besser sind, zeigt sich etwa an der Kirchenmusik ebenso wie am Konfirmandenunterricht, der seit diesem Jahr von Christus- und Johannesgemeinde gemeinsam angeboten wird.
Als erste große Veränderung ist deshalb auch Frauenweiler von der Paulus- zur Christusgemeinde gewechselt. Die neuen Gemeindegrenzen können aber nur eine Zwischenstufe sein zu dem Ziel einer engen Zusammenarbeit in der Innenstadt, bei der die Aufgaben nicht nach zufälliger Gebietszuordnung, sondern nach Interessen und Fähigkeiten verteilt sind.
Der Strukturausschuss empfiehlt deshalb nachdrücklich, die verbliebenen Rücklagen – die Erträge der Stiftung und eine große Erbschaft – nicht damit aufzuzehren, die gewohnten Strukturen so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, sondern die notwendigeren Veränderungen anzugehen, solange wir sie noch gestalten können. Das heißt:
- Neubau eines Gemeindezentrums in Malsch, denn die dortige Kirche ist seit Jahren sanierungsbedürftig und in schlechtem Zustand.
- In der Wieslocher Kernstadt hingegen soll es in Zukunft nur noch ein Gemeindezentrum geben. Weder das in Frauenweiler, das die Paulusgemeinde bald nicht mehr benötigen wird, noch die in der Dr.-Martin-Luther- und der Friedrichstraße sind auf Zukunft hin geeignet.
Wo der Neubau, der dann auch die heutigen Anforderungen an Wärmedämmung und Barrierefreiheit erfüllt, stehen wird, ist noch ungewiss.
Für die Zusammenarbeit von Christus- und Johannesgemeinde hat der Strukturausschuss aber eine klare Empfehlung: eine Vereinigung zu einer “Kernstadtpfarrei”, in der die Inhaber der beiden Pfarrstellen als Team zusammenarbeiten. Ein solches “Gruppenpfarramt” ist in der Landeskirche vielfach erprobt und wird von immer mehr Gemeinden eingeführt.
Bericht: Dr. Heiko Feurer, Ältester der Johannesgemeinde, Mitglied des Strukturausschusses, für die Homepage bearbeitet von Claudia Schira.
Jung und Alt – in Freundschaft verbunden
Eine Welt Kindergarten und Haus Kurpfalz beleben eine lange Tradition
Viele Jahre gibt es dieses Kooperationsprojekt, welches nach der Umbauphase des Haus Kurpfalz neu konzipiert wurde. Eine Gruppe Senioren trifft sich in alter Tradition regelmäßig mit Kindern und Erzieherinnen des Eine Welt Kindergartens, um in Vertrautheit und Freundschaft den Kontakt zwischen den Generationen zu pflegen. Zu Beginn des Projektes besuchen die Bewohner aus dem Haus Kurpfalz in Begleitung von Ulrike Hitzfeld, der zuständigen Fachfrau für soziale Betreuung, jeden Montagmorgen den Singkreis des Kindergartens. Der wöchentliche Singkreis, an dem alle 75 Kinder des Eine Welt Kindergartens gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und der Besuchergruppe aus dem Haus Kurpfalz teilnehmen, findet im Gottesdienstraum der Evangelischen Christusgemeinde, neben dem Kindergarten, statt. Lieder und Fingerspiele, Verse und Singspiele um den Altar orientieren sich an Jahreszeiten, Projekten und besonderen Anlässen. Die Gäste aus der Nachbarschaft fühlten sich von der Kinderschar schnell aufgenommen und integriert, so dass die Freude der Kinder am Singen, Sprechen und den rhythmischen Bewegungsspielen schnell auf sie übersprang. Bereits beim ersten gemeinsamen Singkreis gab es viele freudige Begegnungen zwischen Alt und Jung.
In einem zweiten Schritt wird eine Kleingruppe von Schulanfängern des Kindergartens, unter Anleitung der Erzieherin Stefanie Groß bei wöchentlichen Besuchen im Haus Kurpfalz in einem Kreativkreis in liebevollem Kontakt mit der Bewohnergruppe stehen. Kinder und Senioren haben sich bereits persönlich mit ihren Namen vorgestellt und freuen sich auf erste Gegenbesuche im Haus Kurpfalz. Weitere Begegnungen beim Laternenumzug und Adventscafé sind schon geplant. Kinder und Senioren freuen sich auf ein schöpferisches Miteinander zwischen den Generationen.
Wasser bedeutet Leben!
Eine Welt Kindergarten spendet 1000 Euro an Viva con Agua de Sankt Pauli
„Wasser ist, neben der Luft zum Atmen, die elementarste Grundlage zum Leben.
Wasser erschafft erst Leben.
Wasser bedeutet gesundes Leben, glückliches Leben.“
Zum 10 jährigen Namensjubiläum des Eine Welt Kindergartens haben Kinder, Eltern und Erzieherinnen beschlossen, Menschen in der Welt zu unterstützen, denen sauberes Wasser zum Leben fehlt. Durch den Erlös des Sommerfestes, einer Kinderflohmarktaktion und der Kollekte des Familiengottesdienstes in der Christusgemeinde sind 1000 Euro zusammengekommen.
Viva con agua de Sankt Pauli ist eine Organisation, die sich gemeinsam mit der Welthungerhilfe Wasserprojekten in Entwicklungsländern widmet, um Menschen einen Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen.
Timo Dammert bedankt sich im Namen seiner Organisation und versichert, dass durch diese Spende ein weiterer Trinkwasserbrunnen in einem der Entwicklungsländer mitfinanziert werden kann.
Allen mitwirkenden Familien, Helfern und Spendern ein herzliches DANKESCHÖN!
Pfarrerin Gesche Kruse stellt sich vor
Liebe Gemeindeglieder der Christusgemeinde,
Zum 1. September habe ich meinen Dienst hier in der Christusgemeinde Wiesloch-West und Frauenweiler angetreten. Geboren bin ich 1955 in Neumünster in Schleswig-Holstein, doch aufgewachsen bin ich hier im Heidelberger Raum. Mein erster Beruf war Erzieherin, später studierte ich Theologie in Heidelberg.
Nach dem Studium und dem Vikariat war ich zuerst einige Jahre Gemeindepfarrerin im Kirchenbezirk Konstanz, danach dreizehn Jahre lang Pfarrerin im Schuldienst in Donaueschingen. Nun bin ich hier und ich freue mich, in dieser Gemeinde tätig sein zu dürfen. Ich weiß, dass die Kirchengemeinden in Wiesloch schon seit einigen Jahren auf dem Weg sind, sich stärker miteinander zu verbinden. Da heißt es eng mit vielen Menschen zusammenzuarbeiten. Da ich Freude an der Arbeit im Team habe und dies von meiner Arbeit in der Schule her auch gewöhnt bin, sehe ich darin eine große Chance, meine Gaben und Erfahrungen hier einzubringen.
Ich habe aber auch noch viele andere Interessen, die, so hoffe ich, in der Gemeindearbeit Früchte tragen werden:
Für mich ist der Gottesdienst in unterschiedlicher Gestalt der Ort, an dem wir als Gemeinde zusammenkommen und uns auf das besinnen, was uns als Christinnen und Christen verbindet: Wenn wir Gott loben, still werden, auf sein Wort hören und Gemeinschaft untereinander erfahren. Durch meine Kontakte zu ökumenischen Kommunitäten (im Kloster Kirchberg, in Taizé und bei den Schwestern von Grandchamp) habe ich den Reichtum der verschiedenen christlichen Traditionen im Gottesdienst und in der Art des Zusammenlebens erfahren, die ich auch gerne weitergeben möchte.
Es ist mir wichtig, dass viele Menschen die Möglichkeit haben, aktiv und verantwortlich das Gemeindeleben mitzugestalten. Meine Aufgabe sehe ich darin, die Tätigkeit der vielen Menschen immer wieder zusammen zu führen, ihnen als Theologin, Beraterin und Seelsorgerin zu Verfügung zu stehen und neue Impulse zu geben.
Auch die Menschen, die Rat suchen und Hilfe brauchen, sollen in unserer Gemeinde einen Ort haben, an dem sie Zuspruch und Ermutigung erfahren.
Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist mir durch meine Ausbildung und meine Tätigkeit als Lehrerin vertraut, doch freue ich mich auch, dass ich wieder mit Menschen jeden Alters in Kontakt sein werde.
In meiner Freizeit habe ich mich schon immer gern gelesen, der Kinder- und Jugendliteratur gehört mein besonderes Interesse. Ich singe sehr gerne, und ich habe längere Zeit auch Italienisch gelernt.
Meine Reisen nach Italien, Israel, an die Stätten der Reformation und zu den Waldensern haben tiefe Eindrücke in mir hinterlassen, die ich gerne auch weitergeben möchte.
Ich wünsche uns allen, dass wir miteinander als Gemeinde und in der Zusammenarbeit mit den vielen Christen anderer Gemeinden an unserem Ort Gottes Segen erfahren und selbst zum Segen werden.
Gesche Kruse, Pfarrerin
Rückschau: Gottesdienst zum Frauensonntag am 18.9.2011 in Frauenweiler
Wie jedes Jahr am 3. Sonntag im September wurde in der ev. Kirchengemeinde Wiesloch der Frauensonntag gefeiert. In diesem Jahr wurde der Gottesdienst von den Frauen der Frauengruppe Frauenweiler, die sich im ev. Gemeindehaus in Frauenweiler trifft, vorbereitet.
Das Thema hieß: »Nur Quotenfrauen?!« und handelte von vier Frauen im Stammbaum Jesu: Tamar, Rahab, Ruth und Batseba. Diese vier Frauen fragten sich, aus welchem Grund sie sich im Stammbaum Jesu befinden und wie der Glaube an Gott ihr Leben beeinflusst hat.
Zur Erinnerung:
- Tamar war die Schwiegertochter Judas, des 4. Sohnes von Jakob. Nach dem Tode der beiden älteren Söhne Jakobs, die ihre ersten Ehemänner waren, verführte sie schließlich, als Dirne verkleidet, ihren Schwiegervater, damit endlich Nachkommen gezeugt würden. Sie gebar Zwillingssöhne; von einem der beiden stammte später David ab (1. Mose, 38).
- Die Kanaaniterin Rahab war eine Wirtin, die zwei Kundschafter der Israeliten versteckte und damit rettete. Als Jericho zerstört wurde und alle Einwohner hingerichtet wurden zeigte es sich, dass sie damit auch ihre Familie rettete. Ihr Sohn Boas heiratete später Ruth (Jos.2).
- Ruth war eine Moabiterin, die nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Schwiegermutter Noomi nach Israel zog, wo sie schließlich Boas geheiratet hat. Die beiden wurden Urgroßeltern von David (Buch Ruth).
- Batseba war die Mutter König Salomos und Davids zweite Frau. David hatte seinen Krieger Urija, Batsebas ersten Mann, töten lassen, nachdem David beim Ehebruch mit Batseba Salomo gezeugt hatte (2.Sam. 11).
Vier Gestalterinnen des Gottesdienstes schlüpften auf beeindruckende Weise in die Rollen der vier Frauen, die am Ende Gott für den Mut lobten, den sie durch den Glauben an ihn bekommen hatten. Obwohl die Frauen oft viel Leid ertragen mussten, konnten sie erfahren, dass sie nie allein dastanden, da Gott bei ihnen war.
Obwohl keine der vier Frauen Jüdinnen war, hat Matthäus sie in Jesu Stammbaum erwähnt. Hiermit zeigt sich, dass alle Völker im Heilsplan Gottes eingeschlossen wurden. Für alle Menschen gelten die Segensverheißungen Gottes.
Informationen über die Treffen der Frauen in Frauenweiler finden sich auch auf der Homepage der Christusgemeinde.
Claudia Schira
HERZLICHE EINLADUNG zur Einführung von Pfarrerin Gesche Kruse am Sonntag, 9. Oktober 2011 im Gemeindezentrum der Evangelischen Christusgemeinde Wiesloch-West und Frauenweiler
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind froh, dass wir nach einer kurzen Zeit der Vakanz Frau Gesche Kruse als Gemeindepfarrerin der Christusgemeinde gewinnen durften. Die Einführung in ihr Amt wird im Rahmen eines Festgottesdienstes stattfinden, und wir freuen uns, Sie zu diesem besonderen Gottesdienst begrüßen zu dürfen.
Dem Gottesdienst um 15.00 Uhr, in dem Pfarrerin Kruse durch Dekanin Steinebrunner in ihren Dienst eingeführt wird, schließt sich um ca. 16.30 Uhr ein Sektempfang an.
Dort ist auch Gelegenheit für persönliche Begrüßungsworte.
Um planen zu können, bitten wir um eine Bestätigung Ihrer Teilnahme und ggf. um eine Rückmeldung, ob Sie ein paar Begrüßungsworte sprechen werden.
Rückmeldungen erbitten wir bis zum 30. September an das Pfarramt
Christusgemeinde Wiesloch-West und Frauenweiler Dr.-Martin-Luther-Straße 2 69168 Wiesloch Mail christusgemeinde.wiesloch@kbz.ekiba.de Fon 06222 2148Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Im Namen des Ältestenkreises der Christusgemeinde
Dr. Peter König




